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Meine Lieblings-(Ex-)Schülerband.... aber ich kenn auch nur zwei (und von den anderen kaum Material...)

(Murphy's Gesetz muss nämlich doch nicht immer sch*** sein.)

13.1.12 18:54, kommentieren

Too much is not enough

Ich mag diese Clips von U2. Gut visualisiert, wie wir überschüttet werden mit Werbung, Sinneseindrücken, Meinungen, Sex... Trash-Overflow. Und wie sehr wollte ich diese Mütze von The Edge aus "Numb", um auch mal einen Barcode auf der Stirn zu tragen

U2 - Numb

 

U2 - The fly

3.1.12 00:11, kommentieren

Stolz

Leider sieht es ein bisschen nach Angabe aus, aber ich präsentiere hier trotzdem mal mein absolutes anonymer-Wichtel-Lieblings-Dauerfreu-Geschenk:



1 Kommentar 23.12.11 16:15, kommentieren

Meine Filme des Jahres 2011

So sehr oft war ich ja nicht im Kino, aber zusammen mit dem, was ich dann noch zu Hause gesehen habe, reicht es, um mal die drei besten zu benennen.

3. Mission Impossible 4

Scientology hin oder her, der Mann weiß, wie Actionfilm geht. Und auch wenn der Film am Ende für mich die eine oder andere Länge hatte, die Serie wurde gut weitergeführt und dank des ironischen Untertons, den Regisseur Brad Bird hinzufügt, sogar bereichert.


 

2. True grit

Kino für alle Sinne. Und eigentlich nichts fürs Wohnzimmer, auch der größte Plasma-Bildschirm ist zu klein für diese Bilder. Und für alle, die sich gern als Originalversion-Puristen generieren: Wie unfassbar gut wurde Matt Damon hier synchronisiert? Ein großer Film. Die Coen-Brüder eben.


 

1. Der Name der Leute

Der beste Film dieses Jahr, und zwar unangefochten. Warum? Das kann man nicht besser resümieren als Dieter Moor es hier tut:

 

Was war noch in der Auswahl? Was hab ich noch gesehen?

Black swan (da war ich doch sehr enttäuscht, wobei Nathalie Portman wirklich brilliant gespielt hat), Potter7/2 (kann man tagsüber nicht gucken, im Film wirds irgendwie nie hell), Kokowääh (der ultimative Film aus dem Patchwork-Heaven), King's Speech (war och jut jewesen, wa), Contagion, Unknown identity (schöner, klassischer Thriller, in den Hauptrollen: Liam Neeson und Berlin), Das Lied in mir.

Außerdem werd ich noch sehen und einer davon scheint mir wohl auch Top-3-würdig zu sein: Midnight in Paris nämlich, dazu interessiert mich noch Planet der Affen: Prevolution und In time (lohnt der sich?)

17.12.11 11:34, kommentieren

Ede, wo bist du ???

Ich sehe gerade zum ersten Mal seit Beginn meiner Pubertät wieder XY im ZDF. Und was soll ich sagen? Nichts ist mehr wie früher! Die haben Eduard Zimmermann gegen einen abgehalfterten Eiskunstläufer ausgetauscht! Und das Studio ist proppenvoll mit rumsitzenden Nichtstuern! Das war doch damals so schön übersichtlich: In München hinter Glas saß Irene Campregher, die schaltete zu Peter Nidetzky nach Wien und der gab weiter zu Konrad Thönz in die Schweiz! Und der wieder nach München. Punkt. Und was passiert, wenn ich die 089 / 95 01 95 wähle? Vermutlich kein Anschluss unter dieser Nummer. Ich bin schockiert.

Und die Themen sind auch irgendwie ganz anders als früher:

  • Vergewaltigung bei Rock am Ring. Naja, Mami und Papi haben es immer schon gesagt: Diese Rockkonzerte sind viiiiel zu gefährlich.
  • Vergewaltigung und Mord nach Fahrt per Anhalter. Aber Mami und Papi haben es immer schon gesagt: Autostop ist viiiiel zu gefährlich.
  • Platzpatronenüberfall auf Fler. Aber Mami und Papi haben es immer schon gesagt: Die Gangsta-Rapper haben sie eh nicht alle.

Braves ZDF. Machst prima mit, wenn es darum geht, die Leute in Angst zu halten. Facebook is übrigens auch saugefährlich. Kommt bestimmt nächstes Mal bei XY. Guckich.

Für Nostalgiker:



P.S.:

Ich atme auf. Es gibt sie noch, die Spätausgabe. Gott sei Dank!

14.12.11 21:40, kommentieren

Musik und Emotionen

Kostenlos an Musik zu kommen, war schon immer eine emotionale Sache. In den 70ern hing ich mit einem Mikro vor einem Kofferradio und nahm meine Hits in der sonntäglichen Hitparade von Radio RTL auf. Diese Hitparade moderierte übrigens DJ Frank. Frank Elstner. (Völlig unvergessen auch die RTL-Torglocke, die die Luxemburger in ihrer Samstagsendung zur Bundesliga einsetzten. Die schepperte so schön und konditionierte mich so knallhart, dass es Pawlow eine Freude gewesen wäre.) Der emotionale Super-GAU bei der Musikaufnahme: Wenn man endlich die heißersehnte neue Boney-M.-Single aufnehmen konnte, und Mutter dann ins Kinderzimmer kam und irgendwas Unwichtiges auf die Aufnahme quatschte. Oder das Telefon schrillte. Usw.

In den 80ern touchierte mich der Fortschritt: Zunächst mit einem Kofferradio, dass ein Cassetten-Doppeldeck besaß. Später dann mit einer schicken Hifi-Komponenten-Anlage von Technics. Nebengeräusche waren nun keine Gefahr mehr. Aber als Purist wollte man natürlich immer den ganzen Song vom ersten bis zum letzten Ton aufs Tape bekommen. Und das war alles andere als einfach. Denn die verehrten Radiomoderatoren (Elmi Hörig et al) quatschten natürlich mit inbrünstiger Leidenschaft in die ersten oder letzten Takte gerade der Songs, die einem noch fehlten. Besonders harte Fälle in dieser Zeit: der unvermittelte Beginn von „Bruttosozialprodukt“ oder das gemeine Ende von „Such a shame“ oder "Under pressure", wo immer doch noch was hinterherkam.

Und heute? Das Glücksgefühl, endlich einen Song erwischt und aufgenommen zu haben, ist wohl ersatzlos gestrichen. Was man sucht, findet man auch im Internet. Das Wutpotenzial, das in einer missglückten Aufnahme steckte, gibt’s aber heute noch. Und heißt inzwischen „GEMA“. Prangt auf jedem zweiten You-tube-Fenster, wenn man in unserem schönen deutschen Vaterland online geht. Grrr.

12.12.11 19:29, kommentieren