Stolz

Leider sieht es ein bisschen nach Angabe aus, aber ich präsentiere hier trotzdem mal mein absolutes anonymer-Wichtel-Lieblings-Dauerfreu-Geschenk:



2 Kommentare 23.12.11 16:15, kommentieren

Meine Filme des Jahres 2011

So sehr oft war ich ja nicht im Kino, aber zusammen mit dem, was ich dann noch zu Hause gesehen habe, reicht es, um mal die drei besten zu benennen.

3. Mission Impossible 4

Scientology hin oder her, der Mann weiß, wie Actionfilm geht. Und auch wenn der Film am Ende für mich die eine oder andere Länge hatte, die Serie wurde gut weitergeführt und dank des ironischen Untertons, den Regisseur Brad Bird hinzufügt, sogar bereichert.


 

2. True grit

Kino für alle Sinne. Und eigentlich nichts fürs Wohnzimmer, auch der größte Plasma-Bildschirm ist zu klein für diese Bilder. Und für alle, die sich gern als Originalversion-Puristen generieren: Wie unfassbar gut wurde Matt Damon hier synchronisiert? Ein großer Film. Die Coen-Brüder eben.


 

1. Der Name der Leute

Der beste Film dieses Jahr, und zwar unangefochten. Warum? Das kann man nicht besser resümieren als Dieter Moor es hier tut:

 

Was war noch in der Auswahl? Was hab ich noch gesehen?

Black swan (da war ich doch sehr enttäuscht, wobei Nathalie Portman wirklich brilliant gespielt hat), Potter7/2 (kann man tagsüber nicht gucken, im Film wirds irgendwie nie hell), Kokowääh (der ultimative Film aus dem Patchwork-Heaven), King's Speech (war och jut jewesen, wa), Contagion, Unknown identity (schöner, klassischer Thriller, in den Hauptrollen: Liam Neeson und Berlin), Das Lied in mir.

Außerdem werd ich noch sehen und einer davon scheint mir wohl auch Top-3-würdig zu sein: Midnight in Paris nämlich, dazu interessiert mich noch Planet der Affen: Prevolution und In time (lohnt der sich?)

1 Kommentar 17.12.11 11:34, kommentieren

Ede, wo bist du ???

Ich sehe gerade zum ersten Mal seit Beginn meiner Pubertät wieder XY im ZDF. Und was soll ich sagen? Nichts ist mehr wie früher! Die haben Eduard Zimmermann gegen einen abgehalfterten Eiskunstläufer ausgetauscht! Und das Studio ist proppenvoll mit rumsitzenden Nichtstuern! Das war doch damals so schön übersichtlich: In München hinter Glas saß Irene Campregher, die schaltete zu Peter Nidetzky nach Wien und der gab weiter zu Konrad Thönz in die Schweiz! Und der wieder nach München. Punkt. Und was passiert, wenn ich die 089 / 95 01 95 wähle? Vermutlich kein Anschluss unter dieser Nummer. Ich bin schockiert.

Und die Themen sind auch irgendwie ganz anders als früher:

  • Vergewaltigung bei Rock am Ring. Naja, Mami und Papi haben es immer schon gesagt: Diese Rockkonzerte sind viiiiel zu gefährlich.
  • Vergewaltigung und Mord nach Fahrt per Anhalter. Aber Mami und Papi haben es immer schon gesagt: Autostop ist viiiiel zu gefährlich.
  • Platzpatronenüberfall auf Fler. Aber Mami und Papi haben es immer schon gesagt: Die Gangsta-Rapper haben sie eh nicht alle.

Braves ZDF. Machst prima mit, wenn es darum geht, die Leute in Angst zu halten. Facebook is übrigens auch saugefährlich. Kommt bestimmt nächstes Mal bei XY. Guckich.

Für Nostalgiker:



P.S.:

Ich atme auf. Es gibt sie noch, die Spätausgabe. Gott sei Dank!

1 Kommentar 14.12.11 21:40, kommentieren

Musik und Emotionen

Kostenlos an Musik zu kommen, war schon immer eine emotionale Sache. In den 70ern hing ich mit einem Mikro vor einem Kofferradio und nahm meine Hits in der sonntäglichen Hitparade von Radio RTL auf. Diese Hitparade moderierte übrigens DJ Frank. Frank Elstner. (Völlig unvergessen auch die RTL-Torglocke, die die Luxemburger in ihrer Samstagsendung zur Bundesliga einsetzten. Die schepperte so schön und konditionierte mich so knallhart, dass es Pawlow eine Freude gewesen wäre.) Der emotionale Super-GAU bei der Musikaufnahme: Wenn man endlich die heißersehnte neue Boney-M.-Single aufnehmen konnte, und Mutter dann ins Kinderzimmer kam und irgendwas Unwichtiges auf die Aufnahme quatschte. Oder das Telefon schrillte. Usw.

In den 80ern touchierte mich der Fortschritt: Zunächst mit einem Kofferradio, dass ein Cassetten-Doppeldeck besaß. Später dann mit einer schicken Hifi-Komponenten-Anlage von Technics. Nebengeräusche waren nun keine Gefahr mehr. Aber als Purist wollte man natürlich immer den ganzen Song vom ersten bis zum letzten Ton aufs Tape bekommen. Und das war alles andere als einfach. Denn die verehrten Radiomoderatoren (Elmi Hörig et al) quatschten natürlich mit inbrünstiger Leidenschaft in die ersten oder letzten Takte gerade der Songs, die einem noch fehlten. Besonders harte Fälle in dieser Zeit: der unvermittelte Beginn von „Bruttosozialprodukt“ oder das gemeine Ende von „Such a shame“ oder "Under pressure", wo immer doch noch was hinterherkam.

Und heute? Das Glücksgefühl, endlich einen Song erwischt und aufgenommen zu haben, ist wohl ersatzlos gestrichen. Was man sucht, findet man auch im Internet. Das Wutpotenzial, das in einer missglückten Aufnahme steckte, gibt’s aber heute noch. Und heißt inzwischen „GEMA“. Prangt auf jedem zweiten You-tube-Fenster, wenn man in unserem schönen deutschen Vaterland online geht. Grrr.

2 Kommentare 12.12.11 19:29, kommentieren

Meine 10 besten englischsprachigen Weihnachtslieder

 

10 Mike Oldfield, Anita Hegerland, Aled Jones - Pictures in the dark

Das einzige Lied in dieser Liste, dass gar nicht wirklich ein Weihnachtslied ist. Kam halt nur zur Weihnachtszeit '85 raus, seitdem verbinde ich es sehr stark damit. Außerdem hatte ich als Kindergartenkind eine Weihnachtsplatte von Anita, die Anfang der 70er als Kinderstar neben Heintje ganz gut aufgebaut worden war. Das wirkt hier nach!


 

9 The Darts - White Christmas

Die mit Abstand beste Version des angeblich immer noch erfolgreichsten Liedes aller Zeiten stammt von dieser recht unbekannt gebliebenen britischen Truppe: The Darts. Waren Ende der 70er in GB aber schon einigermaßen erfolgreich. Alles endete 1980 mit dieser White-Christmas-… sagen wir… -Adaption. Schönes schräges Video. Mochte ich damals schon sehr.

 

8 Carnie & Wendy Wilson - Hey Santa

Meine Lieblingsstimmen sind die von Wilson Phillips, die Töchter, deren Eltern schon so erfolgreich musizierten: Beach Boys und Mamas & Papas. Hier sind's nur zwei der drei Damen, die Wilson-Schwestern. Carnie hatte mittlerweile 'ne Magenverkleinerung, die Fotos auf dem 2010er Weihnachtsalbum "Christmas in harmony " zeigen sie deutlich schmaler und attraktiver.

 

7 The Pogues & Kirsty MacColl - Fairy tale of New York

"Fairy tale of New York" ist ein Klassiker, der es in England Jahr für Jahr wieder in die Charts schafft. Der weitgehend zahnlose, ständig besoffen zu sein scheinende Shane McGowan von den Pogues sang 1987 mit Kirsty MacColl (starb 2000, weil sie von einem Motorboot überfahren wurde) die Nummer, die so charmant vulgär ist, "you cheap lousy faggot!". In den 90ern machten sich Bap auf, eine deutsche Version mit Nina Hagen in die Welt zu setzen. Auch sehr hörenswert.


 

6 George Michael - December song

Man könnte ja meinen, dass George Michael angesichts dessen, was man so in den letzten Jahren noch von ihm gehört hat, jegliche künstlerische Kreativität irgendwo auf einem öffentlichen kalifornischen Klo verloren hätte. Aber – hier ein Gegenbeweis. Sehr gelungener zweiter Weihnachtssong von ihm, nachdenklicher vor allem als das unverwüstliche "Last Christmas".

 

5 Chris Rea - Driving home for Christmas

Ein Klassiker. Und ich hab ihn für mich erst spät entdeckt. Gab mir lange nicht so viel. Jetzt keine vorweihnachtliche Autofahrt mehr ohne…

 

 

4 Wham! - Last Christmas

An anderer Stelle in diesem Blog schon leidlich besprochen.

 

3 Paul McCartney - Once upon a long ago

Pauls Beitrag zum Weihnachtsliedwettbewerb 1987, schaffte es nicht, die Weihnachts-Nummer-Eins zu werden, obwohl sie es verdient gehabt hätte (er musste damals Rick Astley weichen!!!)

 

2 Band Aid - Do they know it's Christmas?

Als Jugendlicher habe ich intensiv miterlebt, dass da im November '84 in London plötzlich schnell und spontan etwas ganz besonderes entstand. Fast alles, was im britischen Pop Rang und Namen hatte, ist hier zu sehen. Die erste Meldung dazu sah ich im Musikladen, inkl. eines kurzen Videoausschnitts. Dann der Ende '84 scheidende Mal Sondock, der in seiner Hitparade im WDR 2 davon sprach. Das Lied von Bob Geldof und Midge Ure ist gut, wenn auch nicht überragend und eher simpel gestrickt. Es löste aber einen wahren Boom aus, in vielen europäischen Ländern entstanden kurz danach auch Charity-Songs, deren Erlöse Bedürftigen zugute kamen, vergessen wir ja nicht das sehr schräge "Nackt im Wind" der deutschen "Band für Afrika". Die Amerikaner reagierten vier Monate später mit "We are the world" und im Sommer 1985 gab es dann das Doppelkonzert "Live Aid" in London und Philadelphia.

 

1 Chris de Burgh - The bells of Christmas

Ich muss zugeben, dass ich diesem recht kitschigen Weihnachtsschlager rettungslos verfallen bin. Schön zum Mitsingen unterm Baum, mit leichtem sozialen Touch als weihnachtliche Mahnung und Mama gefällt's auch... das Liedchen hat einfach alles.




2 Kommentare 27.11.12 22:37, kommentieren

10 000

Heute Abend der 10 000. Besuch dieses Blogs. Danke. 

1 Kommentar 26.11.11 22:45, kommentieren