Die 10 besten Grand-Prix-Songs aller Zeiten

Gerne noch mit aufgenommen hätte ich:

 15. New Seekers / Beg, steal or borrow (GB, 1972) – 14. Waterloo & Robinson / My little world (ÖST, 1976) – 13. Bucks Fizz / Making your mind up (GB, 1981) – 12. Hoffmann & Hoffmann / Rücksicht (D, 1983) – 11. Sandie Shaw / Puppet on a string (GB, 1967)
 
10. Katrina & The Waves / Love shine a light (GB, 1997)

Damit auch was aus den '90ern dabei ist, und weil ich's heute doch entschieden besser noch hören kann als "Walking on sunshine".

 
9. Johnny Logan / Hold me now (GB, 1987)

Weil es unzertrennbar mit der ersten Liebe verbunden ist, Kitsch hin oder her.

 

 

8. Texas Lightning / No no never (D, 2006)

Weil ich es bis auf den heutigen Tag nicht fassen kann, dass diese geniale Nummer nur 14. wurde. Ist für mich der prototypische Grand-Prix-Song: Gnadenlos guter Ohrwurm, der sich durch ständige Wiederkehr einprägt, ohne zu nerven. Die Engländer gaben uns Punkte… wann soll das noch mal kommen ???

7. Vicky Leandros / Après toi (LUX, 1972)

Ob nun "Theo" oder "toi" – das is mir ziemlich egal, wenn Vicky losschreit, Hauptsache sie schreit. Unter den klassischen Grand-Prix-Drama-Balladen unangefochten.

 

6. Udo Jürgens / Merci Chérie (ÖST, 1966)

Der Udo, auch so 'ne Drama-Queen. Vielgelobtes Arrangement: Wenn 'kein Meer so wild ist wie die Liebe', dann gilt das auch für den Song. Merci, mon cher.

 

5. Amina / Le dernier qui a parlé (F, 1991)

Zweite wurde Amina, obwohl doch punktgleich mit Luftmaschinen-Carola aus Schweden, die aber einmal 10 Punkte mehr bekam. Ich geb's zu, ich war damals ein bisschen verliebt.

4. Milk and Honey / Halleluja (ISR, 1979)

Der israelische Doppelsieg Ende der '70er. Das Stück geht in Richtung Hymne, Volkslied… oder wie man das sonst nennen will. Toll gemacht.

 

3. Abba / Waterloo (SWE, 1974)

Dass Abba mal als Glam-Rock-Band angefangen haben, ist einem auch nicht so klar, solange man nicht den Auftritt in Brighton 1974 vor Augen hat. Hätten sie ohne Farbfernsehen auch gewonnen? Vielleicht ja, denn Agnethas Hintern ist in diesem stahlblauen, hautengen Pumphosen wirklich bombastisch.

 

2. Brotherhood of Man / Save your kisses for me (GB, 1976)

Größter kommerzieller Erfolg, den je ein Grand-Prix-Song erzielen konnte. Das Lied alleine ist gut, aber der Sieg damals in Holland geht natürlich zu 50 % auf die kongeniale Performance. Ultimativ, würde ich sagen. Vor allem, wenn sie in den Knien federn und dann winken.

 

1. France Gall / Poupée de cire, poupée de son (LUX, 1965)

Der erste Pop-Song, der den Grand-Prix gewann, geschrieben von Maître Serge Gainsbourg. Der so charmant war, später zu behaupten, es ginge in diesem Lied ja nur um die Schönheit der weiblichen Selbstbefriedigung (Quelle: Jan Feddersen – Ein Lied kann eine Brücke sein). Auch meine Nr. 1, obwohl France ja ein Sekündchen braucht, um die Töne zu treffen. Aber wer will denn gleich so kleinlich sein…? 

 

16.5.13 19:46

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